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Mit Strohballen lassen sich auf einfache Weise Hochwärmegedämmte, umweltfreundliche Wohnhäuser erstellen. Strohballen können als Wärme- und Schalldämmende Ausfachung inein  Holzständerwerk eingesetzt und verputzt oder verkleidet werden. Aber auch ein lasttragender Einsatz ist möglich, bei dem die Ballen als überdimensionale Mauersteine in einer verputzten Wand Dach- und Deckenlasten übernehmen. Außerdem gibt es weiter Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Altbausanierung und thermischen Gebäudeoptimierung.

 

Strohballenbau ist gesund und umweltfreundlich!


Der Strohballenbau leistet dreifachen Klimaschutz:

  1. Beim Wachstum der Pflanze wird der Atmosphäre CO2 entnommen.
  2. Durch die geringe Herstellungsenergie (ca. um Faktor 100 geringer als von Mineralwolle und Polystyrol) wird weniger klimaschädliches CO2 emittiert.
  3. Durch die sehr guten Dämmeigenschaften von Strohballenwänden (Passivhaus-Qualität möglich!) wird weniger Heizenergie verbraucht und dadurch die Schadstoff und CO2-Emission beim Betrieb des Gebäudes verringert. Holz, Lehm und Stroh als wesentliche Bestandteile enthalten keine Schadstoffe, sind nachwachsend, bzw. in fast unbegrenzter Menge vorhanden. Lehm auf den Decken- und Wandoberflächen sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima.


Wenn die Baufamilie beim Einbau der Strohballen und beim Verputzen mit anfasst, lässt sich Wohnraum besonders kostengünstig erstellen.

Bauweise mit Tradition

Weltweit gehören Strohballen in vielen Ländern wie den USA, Kanada, Australien fast schon zum Alltag. Hunderte von gebauten Beispielen, einige über 80 Jahre alt, beweisen: Mit dieser Bauweise lassen sich kostengünstig haltbare, gesunde, mehrgeschossige Bauten errichten. Auch in Europa beispielsweise in Frankreich, England, Holland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark und auch in osteuropäischen Ländern wie Tschechien, Estland, Litauen, Lettland, Ungarn und der Slowakei hat diese neue Bauweise mittlerweile Fuß gefasst.