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Häufigste Fragen
Was habe ich für Heizenergiekosten in einem Strohhaus?
Dadurch, dass die gesamte Bauhülle aus Stroh besteht, entstehen Bauteilkennwerte, welche zu großen Teilen besser sind, als die Anforderungen an Passivhäuser! Die Dämmwerte für unser Referenzhaus finden Sie unter Technische Daten. Das ermöglicht den Einbau von kapazitiv sehr kleinen Heizungsanlagen. Prinzipiell kann jede Art von Heizungen (Öl, Gas etc.) in ein Strohhaus eingebaut werden. Durch den extrem niedrigen Heizenergiebedarf ist im Einzelfall abzuwägen, ob der Einbau einer konventionellen Heizung hinsichtlich der erheblichen Investitionskosten wirtschaftlich sinnvoll ist. Der monovalente Betrieb mit einer Wärmepumpe ist problemlos möglich.
Wie groß ist die Brandgefahr in einem Strohhaus? Nicht größer als in anderen Häusern. Zunächst muss generell berücksichtigt werden, dass sich im Brandfall die Hauptgefahr für eine im Gebäude befindliche Person aus der Rauchgasentwicklung brennender Inneneinrichtungsgegenstände ergibt. Die bei unserem Bausystem verwendeten Wandbekleidungen (z.B. Lehmputz) werden durch einen klassisch entstehenden Brandfall (Kerze, Bügeleisen, Zigarette, Herdplatte etc.) erst in zweiter Instanz durch das Feuer angegriffen. Es ist davon auszugehen, dass Menschen welche sich noch im Gebäude befinden wenn das Wandmaterial Stroh brennt, durch die zuvor entstandenen Verbrennungsgase der Inneneinrichtung (Fernsehgerät, Teppiche, Stoffe, Wohnmöbel etc.) bereits grundlegende organische Funktionen verloren haben. Diese Erklärung ist eine rein subjektive Einschätzung, welche jedoch in der Praxis hinlänglich zu beobachten ist. Kann man ein Strohhaus statisch mit einem „Massivhaus“ vergleichen? Die von uns entwickelte Konstruktion gewährleistet einen nicht lasttragenden Strohballenbau! Dass heißt, die Strohballen haben lediglich die Aufgabe des räumlichen Wandabschlusses und der Wärmedämmung zu übernehmen. Die Tragkonstruktion des Strohhauses bietet gleichwertige Vorraussetzungen zur Standsicherheit wie in anderen Holzhäusern oder Fertigteilkonstruktionen. Gibt es nicht unerwünschte „Mitbewohner“ im Strohhaus? Die erste Assoziation, welche einem aufgeschlossenen Bauinteressenten nahe liegt, wenn er mit Strohballen als Baustoff konfrontiert wird, ist das Gleichsetzen von Mäusenestern und Stroh. Bei einem modernen Strohballenhaus, wie es das Strohhaus ist, kann die Gefahr, dass sich im Objekt Schadnager einnisten, als ebenso gering eingeschätzt werden, wie es bei klassischen Fertighäusern der Fall ist. Da die Mäuse bevorzugt in den Hohlräumen und nicht im Strohballen direkt leben, ist durch eine qualitätsgerechte Bauweise und das sorgfältige allumschließende Anbringen des Drahtgewebes (Putzträger) schon das Einnisten der Nager nahezu ausgeschlossen.
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